In der modernen Mediengesellschaft sind auch die Mitglieder der Scientific Community gefordert, den Kampf um das „rare Gut Aufmerksamkeit“ von Entscheidungsträgern in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aufzunehmen, um beispielsweise im nationalen und internationalen Wettbewerb um Forschungsbudgets bestehen zu können.
Medien nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein. Sie sind kollektive Aufmerksamkeitssysteme, die die Nahtstelle zwischen der Wissenschaft und anderen gesellschaftlichen Teilsystemen bilden. Die Medien halten als Träger einer gebündelten Aufmerksamkeit das Forum bereit, in dem Wissenschaft in gesellschaftliche Kontexte gestellt und aus der Perspektive anderer gesellschaftlicher Teilsysteme betrachtet werden kann.
Allerdings stehen Wissenschaftler bei der medialen Kommunikation im Wettbewerb mit vielen anderen, die sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sichern wollen. Umso wichtiger ist es für wissenschaftliche Einrichtungen und Forscher, ihre Öffentlichkeitsarbeit strategisch und hoch professionell zu gestalten, um Aufmerksamkeit kumulieren zu können.
Der Umgang mit den Medien muss also aktiv sein, nicht reaktiv. Wissenschaftler und Forscher müssen einen Nachrichtenwert produzieren, Themen setzen und selbst Thema werden. Und das immer wieder aufs Neue, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern bzw. zu halten, um ein positives Image aufzubauen. Die strategische Öffentlichkeitsarbeit ist nötig, um bei den Zielgruppen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Denn: Austauschbarkeit ist der größte Feind des (PR-)Erfolgs.
Überlassen Sie es also Ihren Erfolg nicht dem Zufall, sondern nutzen Sie unsere Kompetenzen, um die (mediale) Aufmerksamkeit zu bekommen, die Sie verdienen.